EuG 1/2020: Kritik der Identitätspolitik

Die aktuelle Ausgabe der sozialethischen Fachzeitschrift „Ethik und Gesellschaft“ nimmt das Thema des Berliner Werkstattgesprächs 2020 auf. Im Fokus stehen die oft von gesellschaftlichen Mehrheiten betriebenen rechtspopulistischen Identitätspolitiken der Gegenwart. Die Autor*innen der Ausgabe analysieren sowohl Begriff und Konstruktion von Identität(en) selbst als auch deren politische, gesellschaftliche und religiöse Ausprägungen.

JCSW publiziert Bericht zum Forum Sozialethik 2018

Das Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften hat einen ausführlichen Tagungsbericht zur letztjährigen Tagung des Forum Sozialethik veröffentlicht. Der von Lars Schäfers verfasste Beitrag fasst alle gehaltenen Vorträge kurz zusammen und bietet damit einen guten Überblick über die Veranstaltung. Das Forum Sozialethik 2018 unter dem Titel „‚… neue Leitbilder für den Fortschritt‘

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„Kriegsverdrängung“ im Christentum?

100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs bescheinigt der Theologe und Historiker Thomas Schulte-Umberg den christlichen Kirchen „‚ein tiefsitzendes Problem der Kriegsverdrängung’“. Weil Krieg heute weithin als etwas Amoralisches, dem Christentum Fremdes wahrgenommen werde, unterbleibe eine vertiefte Auseinandersetzung etwa mit der Rolle christlicher Kombattanten in gegenwärtigen Gewaltkonflikten. „Wer heute Frieden

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Innovativer Denker oder bloßer Rezipient? Zur Bedeutung Joseph Höffners

Joseph Kardinal Höffner gilt als einer der prägenden Vertreter der Christlichen Gesellschaftslehre nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein Beitrag zur Entwicklung des Faches ist jedoch umstritten, wie zwei aktuelle Publikationen zeigen. In der Reihe „Kirche und Gesellschaft“ würdigt Ursula Nothelle-Wildfeuer Höffner als Vordenker und Wegbereiter des Zweiten Vatikanischen Konzils. Seiner Vorarbeit

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