Angewandte Ethik und Film

Der Film ist eine ethische Erzählung. In diesem Sinne beteiligt er sich am gesellschaftlichen Diskurs über gutes oder schlechtes, richtiges oder falsches Handeln und thematisiert Moral und Unmoral innerhalb der Gesellschaft.

Was Blockbuster über Ethik aussagen und wie Ethiker*innen mit Filmen arbeiten können, ist Gegenstand des kürzlich erschienenen Sammelbandes „Angewandte Ethik und Film“. Thomas Bohrmann und Werner Veith, die bereits am umfangreichen „Handbuch Theologie und Populärer Film“ mitgewirkt haben, legen hier zusammen mit Matthias Reichelt ein Buch vor, das insbesondere für Lehre und Bildungsarbeit zahlreiche Inspirationen bietet.

Neben einführenden Beiträgen zu Ethik, Angewandter Ethik und Verantwortung enthält der Band erstmals einen Aufsatz zur Methodik der ethischen Filmanalyse. Hinzu kommen nach Themenbereichen sortierte Analysen konkreter Kinofilme, darunter Blockbuster jüngeren Datums wie „Planet der Affen – Prevolution“ und „Der große Crash – Margin Call“. Die Autor*innen stammen durchweg aus der philosophischen und theologischen Ethik. Abstracts und weitere Informationen zum Buch finden sich auf den Seiten des Springer Verlags.

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